Ordnungspartnerschaften sollten aktiv gelebt werden, z.B. in gemeinsamen Streifen, aber auch in interdisziplinären Kontrollen zum Beispiel mit Ordnungsämtern, Finanzkontrolle Schwarzarbeit oder aber auch mit Gesundheitsamt oder Bauaufsicht. Mit diesen interdisziplinären Maßnahmen können wirksam kriminelle Rückzugsräume und Hot-Spots bekämpft werden. Parallel gilt es die Prävention ausbauen. So kann die Kreispolizeibehörde neben anderen Stakeholdern ein wertvoller Partner in der städtebaulichen Kriminalprävention sein. Ich verweise gerne auf das Konzept „Walk Around Your Hood“ des LKA Niedersachsens.
Zu guter Letzt braucht es eine moderne Drogenpolitik, die nicht einseitig auf Verdrängung setzt, sondern niedrigschwellige Gesprächsangebote und Exitstrategien anbietet.
Drogenkonsumräume sind hier erprobte Mittel, zumal so der offene Konsum, der das subjektive Sicherheitsgefühl nachhaltig beeinträchtigt, zurück gefahren werden kann.