Der Sanierungsplan des Kreiskrankenhauses ist alternativlos, ebenso ist es aber das Bekenntnis zu Erhalt aller Standorte. Die Schließung von Notaufnahme und Notfallambulanz bedeuten eine herbe Zäsur für unser Rettungswesen. Hier muss dringend mit einem gewissenhaft überarbeiteten Rettungsdienstbedarfsplan gegen gehalten werden.
Die Errichtung eines Katastrophenschutzzentrums, ggf. in Kooperation mit einem anderen Kreis, sollte vorangetrieben werden. Die steigende Zahl der Extremwetterlagen und die Lehren aus der Flutkatastrophe im Ahrtal, wo der Rhein-Kreis Neuss mit der Erft nur knapp verschont wurde, machen diesen Schritt alternativlos.